Wohneigentum

Niemand von uns kann wirklich in die Zukunft schauen. Allerdings lassen sich Trends erkennen und daraus Entwicklungen ableiten. So sind wir in der Lage, auf Veränderungen frühzeitig zu reagieren und geeignete Maßnahmen einzuleiten. Das gilt insbesondere für das Wohnen, genauer: für das Wohneigentum im Alter. Hier geht es um kalkulierbare Belastungen und langfristige Sicherheit.

Eigenheim gegen Altersarmut

„Altersarmut“ hat sich im letzten Jahrzehnt zu einem politischen Stichwort entwickelt. Die verschiedenen Parteien haben unterschiedlichste Konzepte entwickelt, geändert hat sich an der tatsächlichen Lage der Menschen kaum etwas. Maßnahmen, die gegen Altersarmut wirken, müssen weiterhin von den Bürgern selbst ausgehen und übernommen werden. Kein Wunder also, dass die Angst vor Altersarmut grassiert und laut einer GfK-Umfrage mehr als 80% der Deutschen befürchten, im Alter nicht ausreichend abgesichert zu sein.

Unter allen Stellschrauben, an denen sich bei der privaten Haushaltsführung finanziell ansetzen lässt, sind die Wohnkosten die wichtigsten, weil größten. Im berufstätigen Alter fließt etwa ein Drittel des Erwirtschafteten in die Unterkunft. Sinken dann mit dem Eintritt ins Rentenalter die Einnahmen, schlagen unverändert hohe Mietkosten besonders heftig zu Buche.

Hier lässt sich mit dem Erwerb von Wohneigentum gegensteuern: Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, dass Immobilienbesitzern durchschnittlich etwa 600 Euro monatlich mehr zur Verfügung stehen als Mietern – gerade im Alter eine aussagekräftige Summe. Diese Differenz wird sich voraussichtlich noch erhöhen, da die Mieten über einen längeren Zeitraum noch weiter steigen werden.

Mit langfristiger Strategie den Lebensstandard halten

Wenn auch Wohneigentum als bestmöglicher Weg gesehen wird, späteren Belastungen entgegenzuwirken, ist es kein einfacher Weg. Denn die eigenen vier Wände machen sich im Alter dann positiv bemerkbar, wenn sie bereits abbezahlt sind. Dazu jedoch sind finanzielle Anstrengungen in der Erwerbsphase notwendig, die je nach Ausgangssituation erheblich oder langanhaltend sein können.

Für die optimale Planung eines späteren Immobilienerwerbs als Alterssicherung, liegt darin dennoch der Schlüssel: möglichst früh mit dem Sparen anzufangen. Als Eckwert im Markt gilt, dass idealerweise mindestens 20% der Erwerbs- oder Baukosten durch Eigenkapital gedeckt sind. Es sind also erhebliche Summen, die bereits zum Start der Finanzierung bereitstehen sollten – um diese aufzubauen, ist Zeit der eine große Faktor.

Wem es gelingt, möglichst früh und schnell größere Rücklagen aufzubauen, dem stehen später mehr Optionen zur Wahl. Kredite können kleiner ausfallen, man kann sich nun doch vielleicht das Eine oder Andere leisten, etc. Vor allem aber rückt das große Ziel einer abbezahlten Immobilie zum Rentenbeginn deutlich näher…

Gut geplant heißt: mehr Sicherheit

Auf dem Weg zum mietfreien Wohnen im Alter stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie mit unseren Experten, lassen Sie sich rund um die Absicherung Ihres Lebensstandards beraten, erarbeiten Sie mit unseren Spezialisten Ihr Wunsch-Immobilien-Konzept und planen Sie mit uns Ihren ganz individuellen, langfristigen Weg zu größtmöglicher Sicherheit im Alter! Vereinbaren sie jetzt einen Termin.

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