In Zeiten, in denen der persönliche Kontakt so stark eingeschränkt ist wie im Moment, schlägt die Stunde der Anbieter von Lösungen rund um Online-Meetings und -Treffen. Denn den Kontakt zu halten – privat wie beruflich – ist gerade jetzt enorm wichtig, und je „persönlicher“ das passieren kann, umso besser: Online-Videokonferenzen und Videoanrufe sind das Ding der Stunde!

Die Vorteile dieser neuen Form des Kontakts liegen in der kostenlosen Nutzung, im einfachen Handling, in den geringen Anforderungen an die vorhandene Technik und die vergleichsweise hohe Sicherheit, die zumindest alle in diesem Artikel genannten Lösungen bieten.

Die Situation bringt es sozusagen mit sich, dass der Markt förmlich explodiert: Fast täglich tauchen neue Anbieter auf. Das Wichtigste bieten sie alle: Mit fast jeder Lösung ist es möglich, sich mit mehreren Personen auf einem Bildschirm zusammenzufinden, sich zu sehen, zu hören und meist auch Nachrichten oder Fotos zu senden bzw. zu zeigen. Damit ist die Funktionalität weitgehend umrissen.

Und wer bietet nun was?

Stellvertretend für viele Anbieter und Programme hier ein kurzer Blick auf eine kleine Auswahl der bekanntesten Angebote für Videoanrufe:

  • Skype ist die älteste, etablierteste und dadurch auch recht ausgereifte Lösung. Der Dienst lässt sich sowohl über die Website von Skype als auch über eine App auf dem Tablet oder Smartphone nutzen. Kontakte lassen sich ganz einfach per namen, Skype-Namen oder eMail-Adresse suchen. Programm nutzen, das auf allen gängigen Betriebssystemen sehr sicher läuft.
  • WhatsApp bietet nicht nur den Austausch von Text- und Sprachnachrichten, sondern auch Videokonferenzen: Einfach auf das Kamera-Symbol klicken. Die vertraute Umgebung des Messengers kennt fast jeder von seinem Smartphone; funktioniert sehr stabil, allerdings nur bis zu vier Teilnehmer.
  • ZOOM ist sicherlich der Gewinner der Corona-Krise – dank hoher Laufsicherheit, umfassenden Komforts und intuitiver Bedienung wird ZOOM für den Video-Call unter Freunden aber auch für Business-Meetings genutzt. ZOOM verspricht stets kostenfreie 40 Minuten hinaus zum Klönen und Präsentieren. Der große Vorteil: Nur der „Organisator“ muss sich auf der Website registrieren und kann ganz leicht per SMS oder eMail Freunde oder Kollegen einladen.
  • FaceTime ist für Apple-Nutzer ein praktisches Tool, um mit anderen Apple-Nutzern in Kontakt zu bleiben. Hier können bis zu 32 Personen teilnehmen. Nachteil: Die Gruppe ist leider auf Nutzer von Apple-Produkten eingeschränkt.
  • Jitsi Meet ist eine Software für Videokonferenzen, die im Webbrowser und als mobile App läuft. Jitsi Meet möchte später eine besonders hohe Kompatibilität mit anderen Anwendungen erreichen, läuft momentan aber nur zusammen mit dem Browser „Chrome“ optimal.
  • GoToMeeting ist eine Online-Meeting-Lösung, die aufgrund der Funktionalität häufig für Business-Meetings genutzt wird. Der Moderator entscheidet, ob er seinen Bildschirm oder nur einzelne Applikationen übertragen will. Kennen Sie schon unsere Beratung mit Bildschirmübertragung? Auch wir nutzen hier GoToMeeting – so sind Sie live dabei. Während Ihr Kundenberater berät, verfolgen Sie seinen Bildschirm. Informationen, Details und Formulare werden Ihnen direkt angezeigt und können so besprochen werden. Probieren Sie es doch direkt einmal aus und vereinbaren Sie einen Termin.
  • TeamViewer stammt ebenfalls von einem (allerdings deutschen) Fernwartungsspezialisten, legt einen Fokus auf gut gesicherte Übertragungen, soll aber auch etwas umständlicher im Handling sein.

Jetzt (ganz einfach) Videoanrufe starten!

Was Sie selbst benötigen, ist lediglich ein Rechner, ein Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone mit integrierter Kamera sowie ein Internetzugang. Wenn Sie sich jetzt nach der für Sie passenden Lösung umschauen, achten Sie am besten auf die folgenden Punkte:

  • Die Anwendung sollte auf allen Rechnern und mobilen Geräten laufen, unabhängig von deren Betriebssystem, Browser, Bildschirm, etc.
  • Die Anwendung sollte einfach zu installieren und zu starten sein; mehrstufige Einwahl- oder Einlog-Verfahren sind die häufigste Hürde.
  • Die Anwendung ist besonders komfortable, wenn sie noch weitere Funktionen bietet, beispielsweise die Möglichkeit, Bildschirminhalte einzublenden, untereinander Textnachrichten auszutauschen oder auch einfach Bilder zu versenden.

Jetzt können Sie Ihren Videoanruf starten! Fast alle Anwendungen laufen dabei nach dem gleichen Prinzip ab:

  • Einer ist der „Moderator“, „Gastgeber“ oder „Host“, der die anderen Teilnehmer einlädt.
  • Dann wird die Homepage oder die App der Lösung, für die er sich entschieden hat, geöffnet.
  • Nach der Anmeldung wird ein Link/Zugangscode generiert, mit dem dann die anderen Freunde/Kollegen/Verwandten an dem Treffen teilnehmen können.
  • Ein Klick und der Videoanruf startet: Die Eingeladenen klicken auf den Link, den sie erhalten haben, und geben evtl. einen Zugangscode ein. Schon befinden sich alle zusammen in einem virtuellen Raum, können sich auf dem Bildschirm sehen und miteinander reden!

Probieren Sie es aus! Nutzen Sie die Möglichkeiten in der Corona-Zeit mir Ihren Lieben in Kontakt zu bleiben.

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