Wäschetrockner verursachen häufig Wohnungsbrände.

Wäschetrockner sind die gefährlichsten Elektrogeräte im Haushalt, denn sie verursachen am häufigsten Wohnungsbrände. Um dem vorzubeugen, sollten Trockner möglichst freistehend platziert werden und nicht unbeaufsichtigt laufen gelassen.

Die Kombination aus starker Hitze und Feuchtigkeit macht Wäschetrockner so gefährlich. Die häufigsten Auslöser sind Kurzschlüsse oder andere Defekte an der elektrischen Steuerung. Durch die Überhitzung können sich Kunststoffteile im Inneren des Gerätes oder Flusen blitzschnell entzünden. Bei umbauten Geräten kann sich die Wärme stauen – und im schlimmsten Fall einen Brand auslösen.

Wäschetrockner sicher platzieren

Wichtig für den reibungslosen Betrieb ist auch der Standort, denn die gängigen Kondenstrockner leiten die feuchte Luft nicht aus dem Raum heraus. „Ist der Abstellraum zu klein und im schlimmsten Fall auch noch ohne Fenster, dann steigt die Luftfeuchtigkeit extrem an. Mögliche Folgen: Schimmel an den Wänden und verzogene Türen. Daher sollte man den Trockner am besten freistehend in einem Raum mit ausreichender Belüftung aufzustellen.

Weitere Tipps:

• Das Flusensieb des Wäschetrockners sollte regelmäßig gereinigt werden. Wenn es verstopft ist, dann staut sich die Wärme und die Brandgefahr steigt.
• Synthetischen Materialien vertragen keine Hitze. Daher gilt: Vorsicht bei Kleidungsstücken mit Schulterpolstern aus Schaumstoff oder Textilien mit Kunststoff-Aufdrucken. Diese dürfen in der Regel nicht in den Wäschetrockner. Man sollte also unbedingt einen Blick auf die Waschetiketten der Kleidungsstücke werfen.
• Stromfresser: Experten schätzen, dass Wäschetrockner in deutschen Haushalten etwa zehn Prozent des Stroms verbrauchen. Kondenstrockner mit Wärmepumpe können sich in Sachen Energieersparnis langfristig lohnen, weil ein Teil der Wärme für den weiteren Trocknungs-Prozess verwendet wird.
• Ob Schimmel oder Brand: In einer Mietwohnung haftet in der Regel der Mieter für Schäden durch Wäschetrockner.

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