Eine gute Planung kann den Umzug ins Eigenheim deutlich erleichtern.

Mietverhältnis kündigen

Sobald der Termin für den Umzug ins Eigenheim steht, sollte mit der Planung begonnen werden. Erster Punkt: Fristgerecht kündigen, um eine finanzielle Doppelbelastung zu vermeiden. Bauherren sollten aber einen vierwöchigen Puffer zwischen Übergabe und Umzug einplanen. Denn meistens gibt es an irgendeiner Stelle Verzögerungen.

Informieren, ummelden, nachsenden

Wenn die zukünftige Adresse bekannt ist, sollte ein Nachsende-Auftrag erteilt werden. Außerdem müssen Vertragspartner informiert werden (Arbeitgeber, Krankenkasse, Versicherungen, Banken, Telefon- und Internetanbieter sowie ggf. Zeitschriften-Abonnements, Online-Versandhäuser etc.). Wer Kinder hat, muss auch Schule, Kita oder den Kindergarten informieren.

Umzugshelfer anheuern

Mit tatkräftiger Unterstützung ist ein Umzug leichter zu stemmen. Ob freiwillig oder professionell: Helfer möchten in der Regel frühzeitig informiert werden. Umzugsunternehmen und Transportfahrzeuge sollten sogar vier Wochen im Voraus reserviert werden. Umzugsunternehmen sind werktags oft günstiger als am Wochenende. Lokale Fahrzeuganbieter sind oft günstiger als überregionale Anbieter. Achten Sie darauf, welche Führerscheinklasse und welche Versicherung benötigt wird. Falls Parkplätze rar sind, kann bei der Stadt oder Gemeinde eine Halteverbotszone beantragt werden.

Kisten packen uns aussortieren

Fast jeder unterschätzt den Platzbedarf seiner Habseligkeiten. Daher gilt: Lieber großzügig planen und mehr Umzugskartons kaufen. Denn nichts ist ärgerlicher, als am großen Tag ohne Kartons dazustehen. Küchenvorräte sind unnötiger Ballast und sollten vor dem Umzug verbraucht werden. Übrigens: Ein Umzug ist die ideale Gelegenheit, um seinen Besitz auf den Prüfstand zu stellen. Einiges muss vielleicht gar nicht erst ins neue Heim mitgenommen werden. Faustregel: Was seit einem Jahr nicht mehr benutzt wurde, kann meist mit gutem Gewissen entsorgt werden.

Betreuung für Kinder und Haustiere

Eltern sollten ihre Kinder am Tag des Umzugs in eine Betreuung geben. So kann der Nachwuchs den Wechsel ins neue Zuhause wesentlich entspannter erleben. Auch Haustiere freuen sich über einen Pensionsplatz.

Die letzten Vorbereitungen

Wenige Tage vor dem Umzug sollten auch die Nachbarn informiert werden, damit sie sich auf Lärm, Schmutz und blockierte Parkplätze einstellen können. Wichtige Unterlagen (Mietvertrag, Bauunterlagen etc.) sollten am Umzugstag separat eingepackt werden, damit sie nicht verloren gehen. Für die Helfer sollte ausreichend Verpflegung besorgt werden. Bevor es dann richtig zur Sache geht, sollten Vorschäden im Treppenhaus untersucht und dokumentiert werden.

Übergabe der Mietwohnung

In der Regel muss eine Wohnung zum Auszug in neutraler Wandfarbe gestrichen und „besenrein“ übergeben werden. Wenn Abnutzungsspuren über das normale Maß hinausgehen, müssen sie behoben werden. Hier bietet sich eine Absprache mit dem Vermieter an. Wenn dieser Handwerker bestellt, sind manche Arbeiten vielleicht gar nicht nötig. Wenn die Übergabe ohne Mängelanzeige verläuft, steht der Auszahlung der Kaution nichts im Weg. Jetzt noch Zählerstände ablesen, Tür- und Klingelschilder abnehmen und den Schlüssel abgeben. Fertig!

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