Schaden am Haus

Autounfall, Wohnungseinbruch, Leitungswasserschaden oder Streit vor Gericht – die Schaden- und Unfallversicherung der R+V Versicherung AG bearbeitet über 1,4 Millionen Schadenfälle pro Jahr. Rund 2,8 Milliarden Euro hat der Versicherer im vergangenen Jahr für Schadenfälle ausgezahlt.

Wer eine Hausrat-, Kasko- oder Haftpflichtversicherung abschließt, macht dies in der Hoffnung, sie nie zu brauchen. Zwar wünscht sich niemand, dass sein Haus überschwemmt, das Auto verbeult oder jemand durch seine Schuld verletzt wird. Doch genau das ist es, wofür Auto-, Sach- und Haftpflichtversicherungen da sind – bei einem Unglück ersetzen sie zumindest den finanziellen Verlust. Sylvine Löhmann, Gruppenleiterin Haftpflicht/Sachschaden, Recht und Grundsatz bei der R+V Versicherung AG, nennt die wichtigsten To-dos, wenn ein Schadenfall eintritt:

+ Schäden umgehend melden

Telefonisch, per Mail, per Online-Schadenmeldung oder direkt vor Ort beim Versicherungsberater: Schäden müssen unverzüglich der Versicherung gemeldet werden. Die Schadenhotline der R+V ist rund um die Uhr erreichbar – auch nachts und an Sonn- und Feiertagen. 0800 533-1111 lautet die Telefonnummer innerhalb von Deutschland und ist kostenfrei aus allen deutschen Fest- und Mobilfunknetzen. Wer im Ausland unterwegs ist, wählt die +49 611 1675-0507. Ansprechpartner sind ebenso die Berater in PSD-, Sparda- sowie Volks- und Raiffeisenbanken.

+ Schäden begrenzen

Jeder Geschädigte muss alles dafür tun, um den Schaden so gering wie möglich zu halten – so steht es in § 254 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Niemand darf vorsätzlich oder fahrlässig einen Schaden hervorrufen oder vergrößern. Diese Schadensbegrenzungspflicht beinhaltet beispielsweise, bei einem Autounfall ein Warndreieck aufzustellen, eine zerbrochene Scheibe abzudichten und damit Böden, Möbel und Geräte vor Regen zu schützen oder bei einem Wasserrohrbruch den Haupthahn abzudrehen. Auch wenn eine andere Person die Schuld am Schaden trägt, darf der Geschädigte nicht dazu beitragen, den ihm zustehenden Schadenersatzanspruch zu vergrößern.

+ Ehrlich und umfassend informieren

Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, alles zu tun, um bei der Aufklärung des Schadens mitzuhelfen. Dazu gehört, dem Versicherer Ursache und Umfang des Schadens mitzuteilen, ihm alle beschädigten oder gestohlenen Sachen aufzuschreiben und auf Verlangen schriftliche Belege dafür zu übergeben – beispielsweise Rechnungen, Fotos oder Auflistungen. Wenn die Polizei ermittelt oder ein Strafbefehl oder Mahnbescheid erlassen wird, muss der Geschädigte bzw. der Versicherungsnehmer dies der Versicherung mitteilen. Wer den Hergang eines Schadens oder die Schadenhöhe verfälscht, riskiert seinen Versicherungsschutz und macht sich unter Umständen strafbar.

+ Beschädigte Gegenstände aufheben

Die Versicherung muss die Möglichkeit haben, den Schaden zu besichtigen. So viel wie möglich dokumentieren (Fotos) und keine beschädigten Gegenstände wegwerfen, bevor diese nicht besichtigt oder von der Versicherung bezahlt worden sind.

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