Leistungsstärkere Technik und ein neues Programm

Nach einer grundlegenden Erneuerung meldet sich am kommenden Montag (01.02.2016) die Medienfassade der PSD Bank Westfalen-Lippe eG zurück – mit modernerer Technik und aktueller Bespielung.

Seit ihrer Installation im Jahr 2008 haben die LEDs der Medienfassade ihre Lebenserwartung von 30.000 Betriebsstunden erfüllt. In 2014 kam es daher wiederholt zu Ausfällen und Pixelfehlern. Zudem hat sich auch technisch in den letzten Jahren vieles getan. Daher wurde die Medienfassade jetzt grundlegend erneuert. Am kommenden Montag nimmt sie ihre Arbeit nach erfolgreicher Testphase wieder auf – mit leistungsstärkerer Technik, die eine bessere Witterungsbeständigkeit, mehr Leuchtkraft und einen optimaleren Abstrahlwinkel verspricht.

Programm mit vielen regionalen Künstlern

Passend zur Wiederinbetriebnahme wartet die Medienfassade natürlich auch mit einer neuen Bespielung auf. Der Fokus liegt hierbei auf regionalen Künstlern, deren ganz unterschiedliche Themen zu einem Gesamtkunstwerk verbunden werden.

Programmbeiträge liefern in der Startphase das Künstlerpaar mali & werner (humorvolle Interpretationen von Pablo Picasso), die Fotografin Jutta Engelage (Meeresfotografien), der Schriftsetzer Johannes Kalsow  (Darstellungen von Kirchenfenstern als Metapher des Göttlichen), Hans Georg Kastilan (Zeichnungen von den Stationen seiner Gedankenreisen), Videokünstler Tim Rodenbröker (mit seiner experimentellen rhytmisch-abstrakten Videocollage „Discord“), Videokünstler und Komponist Juri Jansen (mit seinem Kunstfilm „Lampenspiel 2“, der Klang und Licht expe-rimentell verbindet), Künstlerin Lisa Schmitz (filmische Collagen mit langsam ineinander blendenden Einzelbildern von Büchern, Texten und Bibliotheken), Suse Wiegand (Fotografien von Gegenständen, die verfremdet oder in einen ungewohnten Kontext gestellt wurden) und Gestalter Markus Aufderhaar (Panoramaschwenks, die die Transformation des Hafenareals visualisieren und Einblicke in das Kulturgelände am Hawerkamp geben).

In der zweiten Jahreshälfte werden Arbeiten internationaler Künstler hinzu kommen, darunter Werke des ehemaligen Warendorfers Michael Schlingmann, der mehrfach für sein Wirken bei namhaften Animationsstudios ausgezeichnet wurde. Zudem wird es einen Rückblick auf die Münsteraner Ausstellung „Video im Stadtraum“ (1990) geben. Zusätzlich werden ganzjährig Impressionen aus den Reihen „Saison und Ambiente“ (Fotografien und Filmsequenzen von Stadt, Umland und Natur), „Literarchitektur“ (Verbindung von Literatur und Architektur) und Wissenschaft (begleitend zu Ausstellungen im LWL Natur-kundemuseum und der Universität Münster) sowie Pariser Straßenkunst gezeigt.

Interaktiv gewinnen

Zwischen den Kunstsequenzen führen animierte 3D–Würfel und QR-Codes den Betrachter zu attraktiven Gewinnen, die die PSD Bank passend zum Start der neuen Bespielung für die Münsteranerinnen und Münsteraner ausgesucht hat.

Hintergrund und technische Details der Medienfassade

Die Medienfassade vereint Architektur, Technik und Kultur im öffentlichen Raum. Damit ist sie zum Einen Ausdruck des kommunikativ geprägten Hafenumfelds und zum Anderen Aus-hängeschild der medialen Direktbankausrichtung der PSD Bank. Die Verantwortung für die Bespielung der Medienfassade liegt maßgeblich bei Prof. Norbert Nowotsch, Medienexperte und ehemalige Lehrkraft am Fachbereich Design der Fachhochschule Münster.

Das 196 Quadratmeter große Bild wird von 132.480 Leuchtdioden erzeugt. Je drei Leuchtdioden ergeben zusammen einen Bildpunkt (Pixel). Damit können dynamische Inhalte (Licht, Bilder, Schriften und Videos) mit einer Auflösung von 44.160 Pixeln dargestellt werden. Die helleren SMD-LED sind jetzt mehrfarbig und stromsparender. Die Fassade wird ausschließlich mit regenerativer Green-Power-Energie gespeist, der die Klimabilanz nicht belastet. Eine LiveCam filmt das Bild auf der Medienfassade und überträgt es ins Internet. Damit lässt sich das Programm weltweit verfolgen. Weitere Informationen zur PSD Medienfassade erhalten Sie hier: www.psd-wl.de/medienfassade

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