PSD_alpaka

Entschleunigung

In der ersten Ausgabe unseres neuen Kundenmagazins VIELSEITIG widmen wir uns unter zahlreichen Aspekten dem Thema des Hefts: Entschleunigung.

Ein Thema unserer Zeit, Ziel von vielen, schwer zu erreichen. Aber was hat es bitteschön mit Lamas und Alpakas zu tun? Lesen Sie dazu hier als Leseprobe einen Auszug aus der Titelstory – die vollständige Version finden Sie natürlich in der VIELSEITIG. Auf Ihr Feedback freuen wir uns. Und die nächste Ausgabe erscheint übrigens im Mai …

Alles in Bewegung 1.0

Wir sind weit hinausgefahren in die Landschaft jenseits der Stadt, abgebogen in die Felder, haben Kurven und Schlaglöcher genommen, am Ende sind wir an einer unbeschilderten Weggabelung abgebogen, noch zwei Windungen – und wir stehen plötzlich auf einem Hof. Beim Aussteigen schauen wir uns vorsichtig um und tatsächlich, da hinten lugt ein langer, neugieriger Hals über eine Art Stallgatter hinweg und beobachtet uns: Wir sind auf einem westfälischen Lama- und Alpaka-Hof. […]

Entschleunigung also – ein großes Thema. Und älter, als man denken sollte. Sprachwissenschaftler machen das Aufkommen der Idee mit dem Beginn der Industrialisierung fest, als viele Menschen das Gefühl hatten, von der allgemeinen Entwicklung mitgerissen zu werden, in einem Tempo, das sie nicht zu leisten bereit oder in der Lage waren. Das Bremsen der als unnatürlich empfundenen Arbeits- und Lebenstaktung auf ein menschengerechtes Maß scheint die naheliegendste Antwort.

Aussteigen auf Zeit

Das Gefühl, dass die Welt immer hektischer wird, hat sich durch das scheinbar pausenlose Auftauchen immer neuer Güter und Techniken in immer kürzeren Abständen noch verstärkt und damit auch der Wunsch vieler, das Tempo nicht noch weiter ansteigen zu lassen. Leistungsfähigkeit und Lebenslust zu erhalten, ist für uns alle enorm wichtig. Gerade in unserer Zeit und unserer Gesellschaft ist jedoch die Vereinnahmung durch Prozesse und Strukturen – vom Arbeitsplatz über die Familie bis zum Verein – sehr hoch und selbst ein „Aussteigen auf Zeit“ gelingt den meisten nur mit der Hilfe anderer. Zum Beispiel mit vierbeinigen Therapeuten … genau deswegen sind wir heute hier. […]

Durch garten-ähnliche Areale erreichen wir Schritt für Schritt die Felder der westfälischen Parklandschaft. […] Zwischendurch summen sie, sehr beruhigend, auch wenn die Melodien eher melancholisch klingen. Jedenfalls ist man sofort animiert, mitzusummen. […] Ein Sommerregen setzt in dem Moment an, als wir unter die dichten Blätter der Laubbäume kommen – gutes Timing. Auf einer kleinen Lichtung bleiben wir stehen – Stille aktiv genießen. Ein gutes Gefühl, wie die kühle Waldluft. […]

Am Ende des Forsts schließt sich ein Kornfeld an. Die Tiere bleiben am Rand stehen und beobachten die wogende Ährenflut, sehr aufmerksam, hocherhobene Hälse, kreisende Ohren, die Körper dagegen regungslos wie Statuen. Als natürliche Radarstationen stehen sie unter den tiefhängenden Ästen des Waldrands und heben sich mit dunklen Silhouetten von der fast goldenen Fläche ab. […]

Den Eindruck der Weichheit dieser Wolle nehmen wir mit. Es ist still im Wagen, jeder hängt seinen Gedanken nach, seinen entspannten Gedanken … es wirkt …

Lesen Sie die ganze Story in unserem neuen Kundenmagazin VIELSEITIG.

QR-Code im AppleStore
Laden im AppStore
QR Code GooglePlay
Laden bei GooglePlay

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.