Wer eine Banklehre beginnt, kommt oft direkt von der Schule in den kaufmännischen Beruf. Wir geben unseren Auszubildenden die Gelegenheit, über den Tellerrand des Bankgeschäftes hinauszublicken – und zwar bei einem Praktikum in einer sozialen Einrichtung. Bei diesem „Sozialpraktikum“ sammeln die Auszubildenden wertvolle Erfahrungen im Umgang mit verschiedensten Menschen und stärken dadurch Ihre Sozialkompetenz. Da dies auch im täglichen Umgang mit unseren Bankkunden wichtig ist, werden die Auszubildenden für das einwöchige Sozialpraktikum von der Arbeit in der Bank freigestellt. Die Praktikumsstelle können Sie frei wählen. Und so unterschiedlich die Erfahrungen unserer Azubis in ihren jeweiligen Praktikumsstellen auch sein mögen, eines haben alle gemeinsam: Sie vermitteln ein Gefühl für den taktvollen Umgang mit den vielfältigen Situationen des Lebens. Eine unersetzliche Erfahrung, die das soziale Miteinander mit den Kollegen und Bankkunden enorm bereichert. Ein Gewinn für alle.

Das haben unsere Auszubildenden im Sozialpraktikum erlebt

Anna Mennemeyer hat als erste Auszubildende der PSD Bank ein Sozialpraktikum geleistet – und zwar im Altenzentrum Friedrichsburg in Münster. Schon nach kurzer Zeit konnte sie dort tatkräftig unterstützen. Die Arbeit forderte sie mehr als erwartet, gab ihr aber auch viel zurück. Sie spürte, wie ihre Kollegen Vertrauen aufbauen und ihr zunehmend verantwortungsvolle Aufgaben übertragen. Für die vielen bewegenden Erfahrungen in der Friedrichsburg ist Frau Mennemeyer sehr dankbar.

Amru Tawil hat sich für die Martini-Grundschule in Greven entschieden. Dort unterstützte er die Übermittagsbetreuung von Dritt- und Viertklässlern. Nach dem Unterricht an der frischen Luft toben, gemeinsam Mittag essen und dann die Hausaufgaben erledigen – so sieht ein typischer Tag an der offenen Ganztagsschule aus. Früher war Herr Tawil selbst Schüler hier. Die Rückkehr war für ihn eine tolle Erfahrung – ganz besonders die Begegnungen mit den verschiedensten Kindern.

Mona Heitwerth hat ihr Praktikum im Naturkindergarten Warendorf geleistet. Hier verbrachte sie viel Zeit an der frischen Luft, denn fast alle Aktivitäten fanden draußen statt. Die Arbeit mit den Kindern war an-strengend, aber auch erfüllend für sie. Die Freude der Kleinen und die Dankbarkeit der Erzieher fühlten sich für Frau Heitwerth toll an und werden bei ihr nicht in Vergessenheit geraten. Am Ende der Woche verließ die Auszubildende den Kindergarten mit schwerem Herzen.

Jonas Rick hat sich für das Jugendzentrum Jakobi in Rheine entschieden. Hier können Teenager ihre Freizeit verbringen und sich auf vielfältige Weise beschäftigen. Herr Rick war überrascht, wie viele Jugendliche das Angebot in Anspruch nehmen. Da auch viele junge Flüchtlinge verschiedener Herkunft ein- und ausgehen, musste die Kommunikation oft nonverbal ablaufen. So hat Herr Rick gelernt, wie gemeinsame Ziele auch über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg erreicht werden.

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