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Regelmäßiges Sparen mit einem Fondssparplan

Die derzeit niedrigen Zinsen bereiten Sparern große Kopfschmerzen. Das klassische Sparbuch und auch das Tagesgeldkonto, das gern als Zweitkonto geführt wird, bringen heute kaum bis keine Zinsen mehr ein. Mehr noch, Bankgebühren und die Inflation sorgen sogar dafür, dass die eigenen Ersparnisse an Wert verlieren. Wer sich damit nicht abfinden will, der sollte sich einmal mit dem Thema „Fonds“ auseinandersetzen.

Was ist ein Fondssparplan?

Ein Fondssparplan ist eine Art „Sparvertrag“, bei dem regelmäßig eine festgelegte Summe in einen Investmentfonds eingezahlt wird. In diesen Investmentfonds werden die Sparsummen der Anleger gebündelt und in unterschiedlichste Anlagen investiert. Je nach Art des Fondssparplans kann dies in Aktien, Wertpapiere, Immobilien oder andere Anlagen geschehen. Das Fondvermögen wird dabei professionell verwaltet. Jeder Anteilseigner wird anteilig am Kursgewinn oder -verlust beteiligt. Die Höhe der Ausschüttung hängt dabei von der Menge der Anteile bzw. der Höhe der eingezahlten Sparsumme ab.

Welche Vorteile ergeben sich für Sparer?

Zum einen kann schon mit relativ niedrigen Summen – ab 25 € pro Monat – in einen Fondssparplan investiert werden. Fonds investieren die Summen der Sparer in verschiedene Branchen und Projekte. Dadurch wird das Risiko „gestreut“. Je nach Risikobereitschaft des Anlegers gibt es verschiedenste Fondssparpläne. Fondssparpläne haben immer sog. „Sparziele“, die im Vorhinein vereinbart werden. Hier kann festgelegt werden, ob der Anlageschwerpunkt auf „Sicherheit“ oder auf „Rendite“ gelegt werden soll.

Besonderheiten von Fondssparplänen

Besonderheit eines Fondssparplans ist der sog. „Durchschnittskosteneffekt“. Dieser beschreibt die Tatsache, dass Sparer ihre Investitionsanteile im Mittel günstiger erwerben als es bei einem einmaligen Kauf von Anteilen der Fall gewesen wäre. Beispiel: Sie sparen monatlich 100 Euro in einen Fondssparplan. Sind die Anteilspreise hoch, werden für diese 100 Euro automatisch weniger Anteile gekauft. Sind die Anteilspreise niedrig, bekommt man für die 100 Euro mehr Anteile. Fondssparpläne nutzen so gezielt Wertschwankungen des Marktes aus – wovon letztendlich auch der Sparer profitiert.

Welche Arten von Fondssparplänen gibt es überhaupt?

Je nach Risikoneigung und persönlichem Interesse gibt es diverse Fonds1 am Markt, in die investiert werden kann. Dazu ein Überblick.

  • Aktienfonds
  • Rentenfonds
  • Mischfonds
  • Garantiefonds
  • Immobilienfonds
  • nachhaltige Fonds

Der Handel von Wertpapieren, Anteilen und Rohstoffen ist sehr komplex und für Laien schwer überschaubar. Daher empfiehlt es sich dringend, fachmännische Beratung einzuholen.

PSD Bank Westfalen-Lippe eG bieten Interessenten ein breites Angebot an Fondssparplänen

Die PSD Bank Westfalen-Lippe eG kann als genossenschaftlich organisiertes Unternehmen auf Angebote des Genossenschaftlichen Finanzverbundes zurückgreifen. Mit unserem starken Partner, der Union Investment, bieten wir unseren Kunden ein breites Spektrum an verschiedensten Fondssparplänen. Die große Erfahrung und Zuverlässigkeit von Union Investment wurde mehrfach ausgezeichnet. Eine Übersicht aller Auszeichnungen erhalten Sie hier.

1 Weitere Informationen zu den verschiedenen Fondsarten finden sich beispielsweise hier:
https://www.union-investment.de/startseite/unsere-fonds-produkte/Fondsarten-verstehen

 

Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten

Die hier angebotenen Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung und Beratung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten stellt Ihnen Ihre PSD Bank Westfalen-Lippe eG vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.

Einlagensicherung und Institutsschutz

Die PSD Bank Westfalen-Lippe eG ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung GmbH und der zusätzlichen freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen. Als institutsbezogene Sicherungssysteme haben beide Einrichtungen die Aufgabe, drohende oder bestehende wirtschaftliche Schwierigkeiten bei den ihnen angeschlossenen Instituten abzuwenden oder zu beheben (Institutsschutz). Alle Institute, die diesen Sicherungssystemen angeschlossen sind, unterstützen sich gegenseitig, um eine Insolvenz zu vermeiden. Über den Institutsschutz sind auch die Einlagen der Kunden – darunter fallen im Wesentlichen Spareinlagen, Sparbriefe, Termineinlagen, Sichteinlagen und Schuldverschreibungen – geschützt, sofern nicht in Fonds investiert wird.